zurück Entwicklung in Porto 1958-1997

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Porto

Bevölkerungszahl:
241.586 (Stand: 1998)

Fläche:
40,36 km²

Bevölkerungsdichte:
5986 EW/km²

Lage der Stadt:

  • 41º 09' N, 08º 37' O
  • Porto, Hauptstadt der nördlichen Region, befindet sich am rechten Ufer des Flusses Douro an der Atlantikküste.
Geschichte

Porto ist die zweitgrößte und zweitwichtigste Portugals, welche nicht nur dem Lande seinen Namen gab, sondern auch dem Portwein. Die Geschichte Portos reicht bis ins 5. Jahrhundert, in die Römische Zeit, zurück. Vor seiner Gründung wurde Portugal „Portus Cale“ (Hafen von Cale) genannt. Das umliegende Land erhielt den Namen Candado Portucalense, woraus später das unabhängige Königreich Porto entstand. Der historische Stadtkern Portos entstand wahrscheinlich im 14. Jahrhundert mit dem Bau einer Festungsmauer. Ende des Jahrhunderts war die Stadt Schauplatz der Hochzeit von João I und Katherine of Lancaster (Ende 14. Jhd.), wodurch auch die lang anhaltende militärische Allianz zwischen Portugal und England symbolisiert wurde.
Anfang des 18. Jahrhundert erfährt die Stadt einen Aufschwung durch den Weinhandel, der vorwiegend mit England stattfindet. Die nahe gelegene Alto Douro Wein Region wird im Jahr 2001 zum Weltkulturerbe ernannt.
Während des 18. und 19 Jahrhunderts wurde Porto zu einem wichtigen Industriezentrum. Durch die Errichtung neuer Fabriken, kleinbürgerlicher Wohnviertel und Straßen, wuchs Portos Größe und Bevölkerungszahl. Der Bevölkerungszuwachs wurde u.a. durch so genannte „islands“ entgegengewirkt. Dabei handelt es sich um Gemeinschaftshäuser, welche zu schmalen Korridoren führen, die die Innenseite der Wohnblocks füllten.
Ebenso im 19. Jahrhundert entstanden, die für den Transport in und um Porto wichtigen Brücken über den Douro (u.a. von Gustave Eiffel) und der Hauptbahnhof. Des Weiteren wurde der Börsenmarkt und die Universität eröffnet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Hafen in Leixões, (Matosinhos) eröffnet, nachdem der Flusshafen in Porto aufgegeben worden war. Es wurden weitere Brücken gebaut und das Zeitungswesen der Stadt entwickelte sich zum größten in Portugal.
Die demokratische Revolution in Portugal (1974) brachte den Wunsch nach einer harmonischeren Entwicklung und die Verabschiedung des „Ersten Städtischen Planes“ hervor. Das Stadtzentrum Portos wurde in den letzten Jahren von der UNESCO ebenfalls als Weltkulturerbe anerkannt.
Die Stadt selbst war im Jahre 2001, neben Rotterdam, Kulturhauptstadt Europas. Seit 1999 ist mit der Konstruktion einer U-Bahn das teuerste öffentliche europäische Bauprojekt im Gange, wobei sich insbesondere der extrem vielschichtige Boden der Stadt als Hauptgrund für die hohen Kosten erweist.

http://whc.unesco.org/sites/1046.htm

http://whc.unesco.org/sites/755.htm

 
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